DSHS SnowTrex Köln unterliegt Berlin in fünf Sätzen

DSHS SnowTrex Köln unterliegt Berlin in fünf Sätzen
Kölns Silke Schrieverhoff (Foto Martin Miseré)

Immerhin kamen die 170 zum größten Teil kostümierten Kölner Karnevalszuschauer voll auf ihre Kosten. Fünf Sätze spektakulärer Volleyball, ein an Dramatik kaum zu überbietender dritter Satz – doch letztendlich gingen die Volleyballerinnen vom Team DSHS SnowTrex Köln (http://www.dshs-snowtrex-koeln.de) gegen Rudow Berlin leer aus. Mit 2:3 (14:25, 25:15, 30:28, 23:25, 6:15) unterlag das Team von Trainer Jimmy Czimek dem Tabellennachbarn aus der Hauptstadt, der damit die Kölnerinnen vom fünften auf den sechsten Tabellenplatz verdrängte.

Der erste Satz lief nahezu völlig an den Kölnerinnen vorbei. Während die Domstädterinnen zwar noch bis zum Spielstand von 14:16 halbwegs auf Augenhöhe agierten, gingen die restlichen neun Punkte in Serie vor allem hervorgerufen durch eine schwache Annahme an die Berlinerinnen.

Doch das Team um Spielfeldkapitänin Marina Wagner präsentierte sich im zweiten Durchgang wie verwandelt. In diesem beherrschte Köln seinen Gegner nach Belieben und die eingewechselten Laura Mertens und Rebecca Röller glänzten mit guten Angriffsaktionen.

Im dritten und vierten Satz zeigten sich dann beide Teams auf Augenhöhe. Den dritten Satz konnte das Team DSHS SnowTrex (http://de-de.facebook.com/SnowTrex.de) Köln in der Schlussphase mit Hilfe der von Trainer Jimmy Czimek ins Spiel gebrachten Silke Schrieverhoff und Mareike Ahns in der Verlängerung nach zahlreichen abgewehrten Satzbällen glücklich mit 30:28 für sich entscheiden. Im folgenden Durchgang hatte Köln seinen Gegner bis zum Spielstand von 20:16 gut im Griff und es fehlten lediglich fünf Punkte zum nächsten Heimsieg. Doch durch individuelle Fehler brachte man Berlin wieder ins Spiel. Beim Spielstand von 23:22 hatte Köln dann die Chance zum Big-Point: Die mittlerweile auf dem Spielfeld zuspielende Mareike Südmersen pritscht einen vom Gegner direkt auf die Kölner Seite gebaggerten Ball – zwar mit Doppelkontakt, was jedoch beim ersten Ball erlaubt ist – auf die blockfrei postierte Schnellangreiferin. Doch der Schiedsrichter pfiff die Aktion wegen eines gehobenen Balles ab. “Das war ein ganz klarer Schiedsrichterfehler. Es war ein in einer ersten Ballberührung erlaubter Doppelkontakt, was auch auf dem Video einwandfrei zu erkennen ist. Ich suche nach Spielen die Fehler immer bei uns und vor allem nicht beim Schiedsgericht, aber hier hat der Unparteiische schlichtweg falsch agiert”, zeigte sich Kölns Trainer Jimmy Czimek nach dem Spiel enttäuscht. “Pfeift er korrekt, steht es 24:22 für uns und bei uns steht weiterhin unsere Aufschlagspezialistin am Service – so mussten wir einen 23:23-Ausgleich hinnehmen und produzieren im Anschluss verunsichert direkt noch zwei leichte Eigenfehler”, so Jimmy Czimek weiter. Doch fand der Kölner Coach auch positive Worte für die beiden Unparteiischen. “Immerhin haben sie sich die spielentscheidende Szene nach dem Match auf unserem Videomitschnitt angeschaut und hätten die Szene dann auch anders bewertet – für uns zwar zu spät, aber das macht auch nicht jeder Schiedsrichter.” Vom glücklichen Satzgewinn beflügelt gelang den Berlinerinnen im fünften Satz alles, bei Köln lief hingegen nichts mehr zusammen.

“Wir haben heute viel zu viele individuelle Fehler gemacht. Das ist sehr schade, da wir selbst so noch ein Fünf-Satz-Spiel gegen eine im Mittelfeld angesiedelte Zweitliga-Mannschaft hinbekommen haben. Doch man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen”, relativierte Kölns Coach die Niederlage. “Wenn uns einer vor der Saison gesagt hätte, dass wir als einziger Aufsteiger in der Liga bereits zum jetzigen Zeitpunkt nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben und uns über eine knappe Fünf-Satz-Niederlage gegen Berlin ärgern würden – dann hätte ich das nicht geglaubt bzw. wäre hocherfreut darüber gewesen. Doch wir müssen aus dem heutigen Spiel mitnehmen, dass bei uns Siege noch nicht selbstverständlich sind, sondern wir immer wieder an unser Limit gehen müssen – das haben wir heute einfach nicht geschafft.”

Für DSHS (http://www.dshs-koeln.de) SnowTrex Köln spielten: Mareike Ahns, Judith Bleuel, Kerstin Freudenhammer, Larissa Hansen, Antonia Klamke, Leonie Knauf, Elvira Mauch, Laura Mertens, Rebecca Röller, Katja Sallie, Silke Schrieverhoff, Mareike Südmersen, Marina Wagner, Sarah Wolnizki

Über DSHS-SnowTrex-Koeln.de:
Das Damenteam der DSHS SnowTrex Köln spielt in der 2. Volleyball-Bundesliga und ist damit die führende Volleyballmannschaft Kölns. Das Team gehört zum Stammverein FCJ Köln und hat seit der Zweitligasaison 2012/13 eine intensive Partnerschaft mit der Deutschen Sporthochschule Köln. An der DSHS Köln trägt die Mannschaft seine Heimspiele aus. Sie fungiert gleichzeitig als Ausbildungsteam des Lehr- und Forschungsgebiets Volleyball unter der Leitung von Volleyball-Hochschuldozent Dr. Jimmy Czimek im Institut für Vermittlungskompetenz in den Sportarten. Mit der Marke “SnowTrex” (www.snowtrex.de) hat das Team einen Partner gefunden, der den leistungsorientierten Volleyballsport in Köln fördert.

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DSHS SnowTrex Köln (FC Junkersdorf 1946 e.V.)
Thomas Bartel
Aachener Str. 1051
50858 Köln
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