Datenschutzproblem beim Bundesministerium des Innern

Hamburg – 17. Dezember 2013. Nach einem Bericht der Welt [1] ist der Datenschutz unter der Ägide des scheidenden Innenministers Friedrich beim Bundesinnenministerium nur unzureichend gelöst.

Der Journalist UIrich Clauß konstatiert in seinem Bericht einen Datenschutzskandal. Ausgerechnet bei dem Ministerium, das für den Datenschutz zuständig ist, seien Personalakten digitalisiert – bis hin zu hochsensiblen Krankengeschichten von Mitarbeitern – und der Zugang zu diesen nicht streng geregelt worden. Zudem seien Akten per E-Mail verschickt worden. Das Ministerium weist die Vorwürfe zurück.

“Wir sehen immer wieder, dass nicht nur quer durch die Wirtschaft, sondern auch bei manchen Behörden die Informationssicherheit nicht professionell gelöst wird”, erklärt Hans-Günter Börgmann, Geschäftsführer bei Iron Mountain Deutschland, einem Spezialisten für Informationsmanagement und dem Schutz geistigen Eigentums. “Es ist oft mehr eine Frage der Organisation und weniger der Technik. Ein digitales Aktensystem muss die Möglichkeit haben, Benutzerberechtigungen sehr streng einzustellen. Die Benutzung darf ausschließlich über das System erfolgen und der Versand von solchen Daten per E-Mail sollte grundsätzlich untersagt sein. Wir als Profis wissen das und beraten unsere Kunden entsprechend.”

Zu viele Unternehmen nehmen diese Aufgabe noch auf die leichte Schulter, das zeigt auch der jährliche Risk Maturity Index des Wirtschaftsprüfers PwC [2]. Deutschland liegt mit 55,5 Prozent Punkten noch ein gutes Stück vom Ziel der hundertprozentigen Informationssicherheit entfernt. Informationssicherheit ein ganzheitlicher Prozess, der mit einem Papierdokument beginnt, und eben dieses genau so wie seine digitalen Pendants in einen strikten Kontrollprozess einordnet. Dieser Betrachtungsweise kommt heute die gleiche Bedeutung zu, wie die technische Absicherung von Computernetzen gegen breit angelegte Malware-Angriffe sowie gezielte Attacken durch Hacker und Cyber-Söldner.

[1] http://www.welt.de/politik/deutschland/article122915309/Im-Innenministerium-sind-Krankenakten-oeffentlich.html
[2] http://www.ironmountain.de/news/2013/impr06212013.asp

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Iron Mountain bietet umfassende Lösungen rund um das Management von Informationen. Die Experten von Iron Mountain helfen Unternehmen, die für sie geeigneten Lösungen für die sichere sowie rechtmäßige Aufbewahrung und schnelle Verfügbarkeit ihrer Dokumente und Daten zu finden. Dabei profitieren Kunden sofort von planbaren Kosten und optimierten Prozessen sowie vom umfassenden Know-how des Dienstleisters für ein effizientes Informationsmanagement. Als weltweiter Service-Partner mit 60 Jahren Erfahrung kümmert sich Iron Mountain sowohl um physische Dokumente als auch digitale Daten und deckt dabei den gesamten Lebenszyklus der Informationen ab – von der sicheren Aufbewahrung bis zur Vernichtung. 1951 gegründet, verzeichnet Iron Mountain inzwischen mehr als 140.000 Unternehmenskunden in Nordamerika, Europa, Lateinamerika sowie im asiatisch-pazifischen Raum und verwaltet in seinen Archiv- und Rechenzentren Milliarden von Daten und Informationen. Weltweit beschäftigt Iron Mountain über 20.000 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2010 einen Umsatz von 3,1 Milliarden US-Dollar. 95 Prozent der Euro Stoxx 50-Unternehmen zählen zu den Kunden von Iron Mountain. In der Fortune 1000 Liste rangiert Iron Mountain auf Platz 643.

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