Cloud Computing in Deutschland weiter auf dem Vormarsch

Cloud Computing in Deutschland weiter auf dem Vormarsch

(NL/6297366773) Cloud Computing ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Laut einer Studie, die vom BITKOM und der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG in Auftrag gegeben wurde, sind im Jahr 2012 bereits in 37 Prozent aller deutschen Unternehmen Cloud-Computing-Lösungen zum Einsatz gekommen, was einem Plus von neun Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht. Unter den großen Unternehmen setzen sogar fast zwei Drittel auf Cloud Computing als IT-Lösung (http://www.viaboxxsystems.de) , während kleinere Wettbewerber noch zurückhaltender sind: Nur ein Viertel der Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern setzt die Technik ein. Im Mittelstand konnte sich Cloud Computing bislang bei 45 Prozent der Unternehmen durchsetzen. Die repräsentative Umfrage erfasste insgesamt 436 Unternehmen.

Cloud Computing ist eine IT-Lösung, bei der Rechenleistung, Speicherplatz oder Anwendungsprogramme in ein Netzwerk ausgelagert werden. Dabei kommen wahlweise interne Netzwerke (Private Clouds) oder das Internet zum Einsatz (Public Clouds). Gerade bei kleineren Unternehmen führt Cloud Computing in der Regel zu einer gesteigerten Datensicherheit gegenüber rein lokalen Lösungen. Private Clouds sind bei deutschen Unternehmern bislang beliebter als Public Clouds und werden laut der Studie von 34 Prozent der Befragten eingesetzt. Unternehmensinterne Lösungen sind dabei ebenso berücksichtigt wie “Community Clouds”, die von mehreren Unternehmen gemeinsam genutzt werden; auch externe Angebote kommen in diesem Bereich teilweise zum Einsatz.

Deutlicher Spitzenreiter bei der Nutzung der Technologie ist die IT-Branche, die zu 65 Prozent auf Cloud Computing setzt, gefolgt von Unternehmen aus dem Bereich Transport und Logistik (44 Prozent) und Pharma (42 Prozent). Handel und Fahrzeugbau rangieren mit 28 bzw. 27 Prozent am unteren Ende der Skala. Die Tendenz ist insgesamt weiter steigend: 29 Prozent der Unternehmen, die Cloud Computing bislang nicht nutzen, gaben an, eine Nutzung für die Zukunft konkret zu planen oder in Erwägung zu ziehen. 80 Prozent der bisherigen Nutzer beurteilen ihre Erfahrungen mit der Technologie momentan als positiv. Bedenken betreffen vor allem den Datenschutz, die rechtliche Situation und die Integration.

BITKOM-Präsident Dieter Kempf warb bei der Vorstellung der Studie um mehr Vertrauen in die Technologie und betonte, dass die meisten der Sicherheitsbedenken unbegründet seien. Cloud Computing bedeute für die Unternehmen stattdessen in der Regel verbesserte IT-Leistungen, die noch dazu mit geringeren Kosten einhergingen. Gleichzeitig betonte Kempf, der richtige Cloud-Computing-Anbieter müsse sorgfältig ausgewählt werden, da die Verträge oft komplex seien und das Sicherheitsniveau deutlich variiere. Von der Politik forderte Kempf mehr Rechtssicherheit und transparentere gesetzliche Rahmenbedingungen. So müsse etwa in Zusammenarbeit mit den USA der Zugriff dortiger Sicherheitsbehörden auf die Daten in der Cloud reguliert werden, auch ein einheitliches Zertifizierungssystem für Anbieter sei notwendig.

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