Marktbeobachtung: Die Zeiten aendern sich – Fuehrungsstile im Wandel

Fuehrungsschwaeche bedingt Schwaeche der Belegschaft und Misserfolg der Unternehmen

Marktbeobachtung: Die Zeiten aendern sich - Fuehrungsstile im Wandel

Am 23. und 24. April werden in der Messe Stuttgart die Tore zur PERSONLAL 2013 Süd, der 14. Fachmesse für Personalmanagement, geöffnet. An den zwei Messetagen werden sich mehrere Tausend Personalentscheider und Führungskräfte über aktuelle Trends und Dienstleistungen rund um den Themenkreis der modernen effizienten Personalführung informieren. Gesucht und gebraucht werden vor Allem neue Führungsstile, die den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht werden.

Viele Führungskräfte müssen lernen zu führen. Das war bei den allermeisten nicht Bestandteil ihrer Berufsausbildung. Und auch heute gilt noch: Die Hierarchien in einem Betrieb sind meist starr festgelegt. Chef, Abteilungsleiter, Gruppenleiter, Arbeiter – diese Ordnung legt klar fest, wer das Sagen hat. Für die älteren Generationen und über lange Jahre war dieses beinahe militärische Modell von Befehl und Gehorsam der selbstverständliche Alltag, der nicht hinterfragt wurde.

Seit der Industrialisierung war die Führung eines Unternehmens durch die Firmeninhaber geprägt und ihr Wort war Gesetz. Die Nachkriegszeit brachte ab den 1960er Jahren neue Strömungen. Das Menschenbild hat sich seither verändert. Dass es nur einen gibt, der bestimmt, wird von vielen Arbeitnehmern, die sich entwickeln und einbringen wollen so nicht mehr akzeptiert. Im Wettbewerb um Fachkräfte und Kunden müssen Unternehmen ein attraktives Arbeitsumfeld schaffen. Die Zusammenarbeit wurde deutlich kooperativer, der einzelne Mitarbeiter und seine individuellen Fähigkeiten wichtiger.

Diese Entwicklung forderte von den Führungskräften, die die Geschicke der Unternehmen in der Hand haben, eine Neuorientierung ihrer Führungsstile. Die Erkenntnis, dass rein direktives Führen – die Führungskraft gibt Anweisungen, die von den Mitarbeitern ausgeführt werden – langfristig die Passivität der Mitarbeiter fördert, hat den Blick auf neue Führungsansätze, wie z. B. das non-direktive Führen gerichtet. Ein Mitarbeiter, der nur vorgegebene, ‘diktierte’ Aufgaben abarbeitet, konzentriert sich auf die einzelne Aufgabe und nicht auf den gesamten Prozess – Eigeninitiative und Kreativität bleiben dabei auf der Strecke. Das bedeutet auch, dass viele gute, versteckte Potenziale unentdeckt und ungenutzt bleiben.

Alfried Weiß und Tom Senninger wissen gut um diese Problematik. Deshalb haben sie in den vergangenen Jahren eigene Konzepte entwickelt. Ein probates Mittel, Mitarbeiter nachhaltig zu motivieren, ist der non-direktive Führungsstil. “Die meisten Führungskräfte weisen auch heute noch eher Aufgaben an, statt mit ihren Mitarbeitern gemeinsam Ziele zu vereinbaren,” weiß Tom Senninger. Bei der non-direktiven Führung gibt die Führungskraft keine Lösungen vor, sondern lässt die Mitarbeiter durch geschickte Fragestellungen eigene, praktikable Lösungen entwickeln. Es wird kein vorgegebener Aufgabenkatalog abgearbeitet, sondern eine Zielrichtung festgelegt, bei der auch die Vorstellungen des Mitarbeiters berücksichtigt werden. Gesprächsführung, aktives Zuhören und gezielte Fragetechniken sind also das Handwerkszeug moderner Führungskräfte.

Das Ziel heißt: Motivation durch Begeisterung. Die Mitarbeiter sollen mit dem Herzen dabei sein Neues ausprobieren und daraus lernen. Diese Interaktion und das Führen über Ziele braucht allerdings gegenseitiges Vertrauen. Das kostet alle Beteiligten auf Dauer weniger Kraft als eine direktive Führung – weniger aktive Kontrolle, mehr Selbstkontrolle und Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter. Viele Führungskräfte wollen oft nur schnelle Funktionsergebnisse erreichen – über Anweisung und Durchführung – und haben noch nicht gelernt, non-direktiv zu führen. Tom Senninger schätzt, dass heute nur etwa 5% der Führungskräfte den non-direktiven Führungsstil beherrschen. Von Mitarbeitern solcher Führungskräfte ist wiederum zu hören, dass es für alle Beteiligten eine großartige Sache ist und bestens funktioniert.

Aber wie kann man diesen neuen Stil denn nun lernen? Weiß & Senninger haben ihre eigenen Methoden entwickelt, mit denen sie Führungskräfte unterstützen und an den non-direktiven Führungsstil heranführen. Beispielsweise haben sie in einem speziellen Kartenset 65 ‘Werte’ zusammengestellt, mit deren Hilfe persönliche Zielsetzungen sicher erfasst werden können. Nur wer weiß, was ihm wichtig ist, wohin er will, kann authentisch führen. “Denn wenn Mitarbeiter nicht an den Boten glauben, dann glauben sie auch die Botschaft nicht,” sagt Tom Senninger. Mit ihren Führungsseminaren begleiten Weiß & Senninger Führungskräfte über den gesamten Entwicklungsprozess hin zur gefestigten Führungspersönlichkeit. Im vergangenen Jahr haben über 500 Führungskräfte die Seminare von Weiß & Senninger besucht.

An beiden Messetagen der PERSONAL 2013 Süd in Stuttgart geben Alfried Weiß und Tom Senninger mit jeweils zwei Fachvorträgen Einblicke in ihre Arbeit. Über ‘Die Macht des non-direktiven Führens’ referiert Tom Senninger am 23. April um 13:45 Uhr und am 24. um 15:45 Uhr auf der Aktionsfläche Training 2.

Weitere Informationen: http://www.wei-sen.de/messe.php

Weiß & Senninger ist Dienstleister im Bereich Training, Beratung und Coaching. Mit Praxiserfahrung, als Autoren und erfahrene Trainer mit Schwerpunkten Personalführung und Teamentwicklung betreuen Weiß & Senninger unterschiedlichste Kunden. Mit Führungsseminaren begleiten Alfried Weiß und Tom Senninger Führungskräfte, Teams und Einzelpersonen über den gesamten Entwicklungsprozess. Dabei stehen praxisnähe, Zielorientierung und Nachhaltigkeit im Vordergrund.

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